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„Bündnis Volksdorf"

Lang ist es her, dass Bürger aus Volksdorf auf Einladung der Verwaltung unter Begleitung von Fachleuten gemeinsam den „Städtebaulichen Rahmenplan für Volksdorf" ausarbeiteten. Das Ergebnis lag 2007 vor. Leider verschwand es wieder aus dem Blickfeld.

Vor geraumer Zeit machten sich wiederum Bürger aus Volksdorfer daran, den „Städtebaulichen Rahmenplan für Volksdorf" aus der Versenkung zu holen und eine Wiederbelebung auszuloten. Es sind Bürger aus verschiedenen Volksdorfer Vereinen und Institutionen, die sich als Gruppe nun „Bündnis Volksdorf“ nennen. Anfang 2014 ging das „Bündnis Volksdorf“ erstmalig mit einer Broschüre an die Öffentlichkeit.

buevo-00Nun hat sich in Volksdorf doch einiges getan. An den Rändern des Ortskerns sind zwei Kreisel entstanden, das Parkhaus am Bahnhof wurde fertiggestellt, der Bahnhofsvorplatz erhielt ein neues Gesicht, die abgebrannte Räucherkate erstrahlt im neuen Glanz, die Ohlendorff'sche Villa steht frisch renoviert der Kultur zur Verfügung ...

Das „Bündnis Volksdorf" konnte erreichen, dass bei den Stadtteilkonferenzen im November jeden Jahres über den Stand der Planung und von Maßnahmen des Rahmenplans und deren Umsetzung berichtet wird. So konnte dieses Jahr Peter Pape, Leiter der Bezirksversammlung Wandsbek, einige erfolgreich umgesetzte Punkte aufzählen. Dennoch bleibt Handlungsbedarf an vielen neuralgischen Punkten des Ortskerns. Das ist in dem vierseitigen Faltblatt verdeutlicht worden, das auf dieser Internetseite nachzulesen ist. Die wichtigste Frage bleibt, wie aus dem Handlungsbedarf Handeln wird.

Blicken wir kurz zurück: Im Februar 2013 konstituierte sich das Bündnis um den zentralen Gedanken, Überlegungen zur Aufwertung des Ortskerns anzustellen, um die Ergebnisse anschließend in die öffentliche Diskussion zu tragen. Das Ergebnis war ein Faltblatt, in dem das Bündnis Anregungen aufzeigt und in Form von Einzelmaßnahmen – „Module“ genannt – zur Diskussion stellt.

Um voranzukommen hat das Bündnis 2015 ein „Modul“ herausgegriffen, das besonders augenfällig ist und ohne große Eingriffe umgesetzt werden kann: der Zweirichtungsverkehr für Radfahrer von der Haspa bis zum Uppenhof. Diesen einen Punkt hat das Bündnis in Gesprächen mit Abgeordneten der Bezirksversammlung und des Regionalausschusses Walddörfer beleuchtet. Die Gespräche führten in angenehmer Atmosphäre zu offenen Aussprachen über weitere Anliegen von Bürgern. So wurde auch das Dilemma fehlender öffentlicher Toiletten angesprochen. Es vergingen Frühjahr, Sommer und Herbst diesen Jahres, bis vor Kurzem das Bündnis das letzte Gespräch führen konnte. Schon bei der Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer am 10. Dezember wurden Anträge der CDU behandelt:

- Zweirichtungsverkehr in Teilen der Straße „Im Alten Dorfe“ und „Claus-Ferck-Str.“
- ein Behinderten WC in der Öffentlichen Bücherhalle

Beide Anträge wurden angenommen und zur Ausarbeitung an die Ausschüsse weiter geleitet. Grundsätzliche Bedenken der Verkehrsbehörde gab es nicht. Der anwesende Beamte der Verkehsbehörde gab Anregungen für die Ausgestaltungen der Straßenabschnitte. Das Anliegen vieler Volksdorfer Bürger ist damit auf den Weg gebracht. Wir vom Bündnis denken, dass die Volksdorfer Autofahrer mit einer veränderten Situation zurecht kommen werden, zumal in diesem Bereich bereits vorsichtig gefahren wird. Vielleicht kommen dadurch mehr Besucher mit dem Rad ins Dorf und entlasten damit den Parksuchverkehr zum Vorteil derer, die auf ein Auto angewiesen sind.

Und jetzt (endlich) ein erster im Dorf sichtbarer Erfolg: Der Fahrradgegenverkehr in der Claus-Ferck-Straße und Im Alten Dorfe wurde legalisiert.
161102 radverkehrSchneller als gedacht wurden die Schilder angebracht und die Markierungsarbeiten abgeschlossen, die es den Radfahrern nun erleichtern, vom Bahnhof ins Dorfzentrum „vorzustoßen“. Dafür wurde einer der Behindertenparkplätze von Winat zum Geschäft von Hoffmeister verlegt. Viele Radfahrer scheinen es noch nicht gemerkt zu haben oder fürchten sich noch vor dem Engpass zwischen parkenden und entgegenkommenden Autos. Aber gemach: Es ist Gewöhnungssache und auch ein schönes Gefühl, nun erlaubter Weise das zu tun, was vorher nur mit einer Portion schlechten Gewissens möglich war. Wenn man bedenkt, dass das Bündnis Volksdorf diese Maßnahme über zwei Jahre lang mit Regionalausschuss und Polizei diskutiert hat, dann kann man allerdings doch nicht von einem Schnellschuss sprechen. Es wäre den Initiatoren noch lieber gewesen, der größere Schritt zur Gemeinschaftsstraße wäre wahr geworden. Das Thema ist aber in Hamburg noch auf die lange Bank geschoben und wird uns in Volksdorf in naher Zukunft nicht beschäftigen...


Kritik, Bemerkungen, Anregungen können Sie an das „Bündnis Volksdorf" richten per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

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