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(SPD/ms) Die Planungen für die Grundinstandsetzung und einen möglichen Umbau der Halenreie in Volksdorf werden unter Einbeziehung der Öffentlichkeit erfolgen. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) kommt mit dieser Zusage einer Forderung der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Wandsbek nach. Die Sozialdemokraten hatten zusammen mit ihrem Koalitionspartner Die Grünen neben der Prüfung des Baus eines Kreisverkehrs an dieser Stelle eine Beteiligung der Öffentlichkeit von Beginn des Projekts an gefordert.

„Wir freuen uns, dass die Fachbehörde auf unsere Forderung eingegangen ist und eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit zugesagt hat", so Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung,. „Nach den Erfahrungen mit anderen Projekten war uns eine Einbindung der Bürger von Beginn an ganz besonders wichtig."

Die SPD-Fraktion hatte sich von Beginn dieser Wahlperiode an dafür eingesetzt, Bürgerinnen und Bürger stärker in die Planungen im Bereich des Straßenbaus einzubeziehen. Denn eine Bürgerbeteiligung gab es für solche Projekte an Hauptstraßen bislang nur selten. „Es sind doch gerade die in der Nähe wohnenden Bürger, die einerseits den Belastungen während der Bauzeit ausgesetzt sind, andererseits aber auch die Hauptnutzer der Straßen in ihrer Umgebung sind", bekräftigt Lars Kocherscheid-Dahm, verkehrspolitischer Sprecher der SPD in der Bezirksversammlung. „Für uns ist es daher unabdingbar, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen einbringen und auch ihre Kritik an Planungen äußern können. Prima, dass unsere Argumentation die Behörde überzeugt hat und die Halenreie nun unter Beteiligung der Volksdorferinnen und Volksdorfer neu gestaltet werden kann."

Neben der Öffentlichkeitsbeteiligung waren weitere Forderungen der SPD auch die Zufahrten des Walddörfer Sportvereins in diesem Bereich in die Planungen einzubeziehen und den Bau eines Kreisverkehrs im Bereich Kattjahren / Halenreie zu prüfen. „Eine Umgestaltung der Halenreie und des Knotenbereiches mit dem Waldweg wäre unsinnig, wenn man nicht auch die Zufahrtssituation im Bereich des Walddörfer SV betrachtet", ist sich Peter Pape, Regionalsprecher Walddörfer der Wandsbeker SPD-Fraktion, sicher. „Das hat uns die BWVI nun ebenso zugesagt wie die Prüfung, ob die Einmündung Kattjahren zu einem Kreisverkehr umgebaut und der Verkehrsfluss so verbessert werden kann."

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