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(ms) So wie auf dem Foto sieht es im Wiesenkamp leider nur noch sehr selten aus. In der eher schmalen Straße sind zwar Parkbuchten eingerichtet worden, aber die reichen bei Weitem nicht für die Fahrzeuge der vielen Besucher der verschiedenen Einrichtungen aus, die am Wiesenkamp belegen sind. So werden die Fahrzeuge häufig auch beidseitig in der Straße in den Halteverbotszonen abgestellt. Immer häufiger werden dadurch die Rettungsfahrzeuge, die sich auf dem Weg zum Amalie Sieveking-Krankenhaus befinden, an der Durchfahrt gehindert.

Nach Meinung der SPD-Fraktion im Regionalausschuss Walddörfer wird diese Situation unter anderem durch die Fahrbahnverschwenkungen ausgelöst, die seinerzeit eingerichtet wurden, um die Parkbuchten zu schaffen und den Verkehr zu beruhigen. Allerdings gab es zum damaligen Zeitpunkt weder das Ärztehaus noch das Hospiz. Durch diese beiden Einrichtungen sei die Nachfrage nach Parkplätzen an der Straße noch einmal gestiegen, so Peter Pape der Sprecher der Fraktion, denn die am Ärztehaus und am Hospiz gebotenen Parkplätze reichten nicht aus.

Auch die unzureichende Anzahl der Parkgelegenheiten an der Residenz am Wiesenkamp verschärft das Problem.

Zudem besteht die Befürchtung, dass der schon jetzt bestehende häufige LKW-Zubringerverkehr, der eine starke Belastung der Anlieger dieser ehemals ruhigen Straße darstellt, noch einmal erheblich zunehmen wird, wenn mit der geplanten Krankenhauserweiterung im Herbst dieses Jahres begonnen wird.

In der Sitzung des Regionalausschusses am vergangenen Donnerstag (12.04.) hat die SPD-Fraktion daher einen Antrag eingebracht, dass die Bezirksverwaltung und die Straßenverkehrsbehörde aufgefordert werden soll, gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten für die geschilderten Probleme zu suchen. Zum Beispiel eine Änderung der Straßenführung. Der gestellte Antrag wurde einstimmig angenommen.

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