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(ms) Am vergangenen Sonntag (20.01.) hatte die Freiwillige Feuerwehr Meiendorf zu ihrem Neujahrsempfang geladen. In diesem Jahr gab es dafür auch noch einen besonderen Anlass: Ein neuer Anhänger war vom Förderverein der Wehr an die Aktiven übergeben worden. Er soll vornehmlich der Jugendfeuerwehr Meiendorf für deren Aktivitäten zur Verfügung stehen.

Im zum Festsaal umgestalteten Gerätehaus der Feuerwehr fanden sich zum Neujahrsempfang am Sonntagvormittag rund 70 geladene Gäste ein. Unter Ihnen nicht nur Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Meiendorf, Angehörige des zugehörigen Förderkreises und der Jugendfeuerwehr, sondern auch Thomas Ritzenhoff, der Bezirksamtsleiter von Wandsbek, und Eckard Graage, der stellvertretende Vorsitzende der Bezirksversammlung Wandsbek, als offizielle Vertreter.

Aber auch einige der Sponsoren, die durch die Anbringung ihrer Werbung den neuen Anhänger ermöglicht haben, waren der Einladung der Feuerwehr gefolgt.

Begrüßt wurden die Gäste von Hauke Wagner, dem zweiten Vorsitzenden des Fördervereins der FF Meiendorf, der anstelle des 1. Vorsitzenden, Martin Cornehl, das Wort ergriffen hatte. Der Förderverein besteht aus 110 aktiven und passiven Mitgliedern.

Der Wehrführer der FF Meiendorf, Armin Schack, zog in seiner anschließenden Rede zunächst Bilanz: 68 Einsätze hat die Wehr im vergangenen Jahr gehabt. Darunter waren ein großes Feuer (Kategorie 4) in Tonndorf und ein Feuer der Kategorie 2. Bei letzterem handelte es sich um das Feuer in der Gärtnerei Piepereit am Nikolaustag (das Volksdorf Journal berichtete), bei dem die Mitglieder der FF Meiendorf über viele Stunden eingesetzt waren. Mit 27 Einsätzen im Rahmen einer technischen Hilfsleistung wurden doppelt so viele vorgenommen, wie im Vorjahr. Auch am Stadtteilfest in Volksdorf waren die 27 Mitglieder der Wehr, unter denen sich auch 3 Frauen befinden, beteiligt. Sie unterstützten die FF Volksdorf bei ihren umfangreichen Aufgaben während des Festes. Das Jahr 2012 hingegen begann für die Kameradinnen und Kameraden der Wehr recht ruhig. Während im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres 12 Einsätze abgearbeitet werden mussten, waren es in diesem Jahr lediglich 4.

Nachdem Philipp Martens zum Brandmeister befördert worden war, stellte der Wehrführer noch das neue Wappen vor. Darin befindet sich auf der linken Seite das symbolische Stormarn Wappen (ein nach links schreitender silberner Schwan in Kampfstellung mit erhobenen Flügeln) mit dem Gründungsjahr der Wehr darunter. Links im Wappen das Hamburger Wappen, umrahmt von Flammen, die den Bezug zur Tätigkeit der Wehr herstellen sollen. Darunter die Wehrnummer und der Name.

Anschließend wurden die Sponsoren des neuen Anhängers zum Rednerpult gebeten und erhielten ein kleines Präsent als Dank für ihre Unterstützung. Unter anderen dabei auch Mutter und Tochter Wortmann von der Musikschule Meiendorf.

Dann gab es noch die ein wenig unerfreuliche Mitteilung, dass die Wehr in diesem Jahr kein Osterfeuer organisieren wird, da bei der letzten Veranstaltung ein Dixi-Klo angezündet wurde, was einen Schaden von 500,00 Euro verursachte. Auch würden die Auflagen für eine solche Veranstaltung immer höher werden beklagte er sich mit einem Blick auf die anwesenden Politiker.

Jetzt traten die beiden Sprecher der Jugendfeuerwehr ans Rednerpult. Diese Truppe besteht zurzeit aus 12 Mitgliedern, weitere Mitstreiter werden gesucht. Sichtlich nervös in Anbetracht der vielen Zuhörer trugen sie in wechselnden Beiträgen den Jahresrückblick 2011 vor. Unter anderem hatte die Gruppe im April an einer Nachtwanderung teilgenommen und war immerhin auf dem 11. Platz gelandet. Angesichts der insgesamt 33 teilnehmenden Mannschaften eine respektable Leistung. Ein weiterer Höhepunkt für die Jugendlichen war die Unterstützung der im letzten Jahr im Mai von der FF Meiendorf in Volksdorf ausgerichteten Veranstaltung „Fit for Fire" (das Volksdorf Journal berichtete).

Aber nicht nur die eigentliche Arbeit im Rahmen der Feuerwehr stand auf dem Programm der jungen Wehrmitglieder, sondern auch gemeinsame Freizeitaktivitäten, wie eine Reise nach Sylt Anfang Oktober und Ausflüge, zum Beispiel die Besichtigung des Axel Springer Verlages.

Nach der Vorführung einer Bildpräsentation mit Bildern des vergangenen Jahres konnten sich alle an den heißen Würstchen erfreuen und in angeregten Gesprächen austauschen.


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